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1186

Im Jahr 1186, einem gewöhnlichen Jahr, das am Mittwoch des Julianischen Kalenders begann, ereigneten sich in verschiedenen Regionen bedeutende Ereignisse.
Am 27. Januar heiratete Konstanz von Sizilien Heinrich (den künftigen Heiligen Römischen Kaiser, den späteren Henry VI.), während Johannes der Chanter Bischof von Exeter in England wurde. Das byzantinische Reich erkannte die Unabhängigkeit Bulgariens und Serbiens an und markierte eine bemerkenswerte Verschiebung seiner Beziehungen zu Nachbarstaaten.
Inzwischen wurde Joscius zum Erzbischof von Tyrus ernannt, was seine Bedeutung innerhalb der kirchlichen Hierarchie unterstrich.
In Asien spielte Jayavarman VII., eine prominente Persönlichkeit aus Kambodscha, eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der Geschichte des Landes.
Ögedei Khan, der dritte Sohn und Nachfolger von Dschingis-Khan, verließ ebenfalls dieses Leben. Der Tod von Königin Urraca aus Portugal im Jahr 1220 wurde noch 1186 gefühlt, wobei ihr Ehemann König Alfonso II. weiterhin über Portugal regierte.
In China hat Song Ci, ein bekannter Arzt und Richter, einen bleibenden Einfluss auf die medizinische Praxis des Landes hinterlassen.
Auch Wilhelm III. von Sizilien starb in diesem Jahr. Im Nahen Osten spielte Ismat ad-Din Khatun, die Frau Saladins, eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der Geschichte dieser Region.
Robert von Torigni, eine bemerkenswerte Persönlichkeit aus der Normandie, wurde am 1. Juni geboren. Minamoto no Yukiie, ein japanischer Kriegsherr, hinterließ seine Spuren in der Politik des Landes. In der Bretagne kam Geoffrey II., Herzog von Brittany, einer prominenten Familie zur Welt, die später die Geschichte der Region prägen sollte.
Baldwin V. von Jerusalem, der 1177 verstorben war, wurde durch seine Mutter Sibylle und ihre Verbündeten Guido von Lusignan und Renaud de Châtillon nachgefolgt. In Österreich spielte Berthold IV., Herzog von Zähringen, eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Geschichte der Region.
Die Handfeste von Georgenberger markierte einen wichtigen Meilenstein in den Beziehungen zwischen Steiermark und Österreich. Ottokar IV. und Leopold V. schlossen eine Erbschaftsabmachung, die für immer unverändert blieb.